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  • Ausbildung
  • 04.08.2020

Wir bilden aus, um zu übernehmen - Vom Auszubildenden zum Mitarbeiter während der Pandemie

"Mit dem Abschluss Ihrer Berufsausbildungen haben Sie nun einen wichtigen Meilenstein für Ihre berufliche Zukunft gesetzt und ich freue mich, dass wir Sie, so wie Sie nun vor uns stehen, weiterhin bei uns Willkommen heißen dürfen.", betonte Geschäftsführer Sven Streiff in seiner Ansprache zur Beglückwünschung unserer nun ehemaligen Auszubildenden zu ihren bestandenen Abschlussprüfungen. 

Abschied vom Auszubildenden-Dasein

Sowohl Lena, Matti, Ulrike als auch Marcel können nun getrost durchatmen, denn alle haben den Bescheid bekommen, dass sie ihre Abschlussprüfungen erfolgreich abgeschlossen haben und sich nun Industriekaufleute oder Kaufleute für Büromanagement nennen dürfen. Man kann sich vorstellen, dass Prüfungssituationen nicht unbedingt zu den Lieblingsszenarien von Berufseinsteigern zählen. Doch wie verliefen die diesjährigen Prüfungsvorbereitungen und Abschlussprüfungen für unsere Auszubildenden in Anbetracht dessen, dass die Corona-Pandemie auch das Bildungswesen einschlägig beeinflusst hat? Wir steigen rückblickend in die Schuhe unserer Auszubildenden, die im "Corona-Jahr" 2020 ihre Abschlussprüfungen absolviert haben.

Die Prüfungsvorbereitungen liefen auf Hochtouren - doch dann kam Corona

Für jeden Auszubildenden ist die zweite Hälfte des letzten Ausbildungsjahres von großer Bedeutung. Man beschäftigt sich nicht nur mit dem behandelten Unterrichtsstoff der vergangenen zweieinhalb Jahre. Eine Fachaufgabe, die ein obligatorischer Bestandteil der mündlichen Abschlussprüfung ist, will mit Sorgfalt fertiggestellt werden. Die regulär anfallenden Arbeiten müssen erledigt werden und man sucht das Gespräch mit dem Ausbildungsbetrieb über die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung. Ein Auszubildender ist in dieser Phase besonders angespannt. Die Anspannung unserer Auszubildenden nahm beträchtlich zu, als das Fortschreiten der Corona-Pandemie in Deutschland das niedersächsische Kultusministerium im März 2020 zum Beschluss des landesweiten Unterrichtsausfalls an den Schulen veranlasste. Hand auf´s Herz: Wenn der Unterricht ausfällt, leuchten die Augen zunächst vor Freude. Doch die Zeit, die unseren Auszubildenden zur Aneignung und Verinnerlichung prüfungsrelevanten Wissens fehlte, musste trotz des unsererseits eingeräumten "Homeschooling-Tages" teilweise in die Freizeit verlegt werden, da sie sich hier im Selbststudium üben mussten. Die Versorgung mit Unterrichtsmaterialien erfolgte im regen Austausch mit den Fachlehrern über das Schulnetzwerk. 

 Die Hürden der Abschlussprüfungen 2020 in Zeiten von Corona

Der Verlauf der Pandemie und die Abstandsregelungen erforderten das Verschieben der im April angesetzten mündlichen und schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen zunächst unter Vorbehalt in den Juni. Fluch und Segen zugleich: Die Verschiebung der Abschlussprüfungen räumte unseren Auszubildenden zwar deutlich mehr Zeit zur Prüfungsvorbereitung ein, doch alles bisher verinnerlichte drohte durch die zweimonatige Verschiebung wiederholt werden zu müssen, da man in solch einer Situation schnell zur Prokrastination (man nennt es auch gern "Verschieberitis") neigt. Im Mai wurden die neuen offiziellen Prüfungstermine für Juni bekanntgegebenen. Somit konnten sich alle Auszubildenden nun wieder auf ein festes Datum einstellen, um ihren jeweils individuellen Lernplan zu verfolgen. Da die Abschlussprüfungen bis Ende Juli durchgeführt, korrigiert und die Ergebnisse mitgeteilt werden müssen, setzte die IHK einen straffen Zeitplan an. Entgegen dem üblichen Procedere war es möglich, dass die mündliche Abschlussprüfung einiger Auszubildenden bereits vor der schriftlichen terminiert wurde, sodass die Vorbereitungen für beide Prüfungsteile nun zusammenfielen. Darüber hinaus wurden die Auszubildenden nicht direkt nach der mündlichen Prüfung über das "Bestehen" oder "Nicht-Bestehen" informiert, sondern per Post, da die Prüfungen zeitnah beieinander terminiert wurden und die Korrektur üblicherweise viel Zeit in Anspruch nimmt. Das Durchhaltevermögen und die Anpassungsfähigkeit an diese Situation haben sich zum Schluss für sowohl Lena, Matti, Ulrike als auch Marcel gelohnt, denn für alle war das Kreuz an der richtigen Stelle gesetzt ... "hat die Prüfung bestanden". Wie geht für Sie es nun weiter?

"Wir bilden aus um zu übernehmen"

"Gekommen, um zu bleiben" , so ein Titel der deutschen Pop-Rock-Band "Wir sind Helden". Daran orientiert könnten wir unser Ziel für unsere Ausbildungsmoral umformulieren: "Ausbilden, um zu behalten". Unser Ziel ist es, unsere Auszubildenden nach ihrer Ausbildung zu übernehmen. Je nach Ausbildungsberuf durchlaufen sie einerseits klassische Abteilungen wie Vertrieb, Marketing, Einkauf, Finanzbuchhaltung, Produktion, Lager und Versand, aber auch andere Abteilungen, wie z.B. Assistenz der Geschäftsführung, IT, Ausbildung, Vertrieb Außendienst und Quailtätsmanagment. Für unsere Auszubildenen sehen wir darin den Vorteil, dass sie einen hohen Praxisbezug zu den in der Berufsschule vermittelten Unterrichtsinhalten erhalten und ihre Stärken in den einzelnen Abteilungen einsetzen. Für uns besteht der Vorteil darin, dass wir kompetente Mitarbeiter nach der Ausbildung übernehmen können. So nun auch unsere Industriekaufleute Lena, Matti und Marcel als auch Kauffrau für Büromanagement Ulrike. Sie haben in den vergangenen drei Jahren in diversen Abteilungen ihre Stärken erfolgreich einsetzen und unter Beweis stellen können und spezialisieren sich nun jeweils auf die unterschiedlichen Fachrichtungen Vertrieb, Marketing, IT oder Finanzbuchhaltung. Die STREIFFGruppe freut sich, den Nachwuchs nun im Kreis der Vollzeitangestellten begrüßen zu dürfen und sagt:"Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Ihr habt es euch verdient!"